Jugendfreizeit

Am Montag den 19. Juli ging es mit dem vollen Bus und einem Anhänger mit Kanus, von Mehren zum Campingplatz in Helmeroth. Wir waren eine kleine, entspannte Gruppe mit unserem Jugendleiter Udo. Erstmal angekommen haben wir unser großes Pavillion Zelt, mit Hightech Küchenausrüstung aufgebaut. Udo hat wirklich an alles gedacht, von Feuerschale bis Kühlschrank, Wikinger Schach und Verlängerungskabel. Als unser Lager dann mit großem Zelt, kleinen Zelten und Grillplatz fertig war, ging es erstmal zur Proviantbesorgung.  Was natürlich auch nicht fehlen durfte waren Marshmallows und Zutaten für Stockbrotteig. Ganz besonders wichtig dafür war natürlich Feuerholz, welches wir sammeln mussten und was zu unserer täglichen Aufgabe wurde.

 

Brave6 Plus

In dieser Woche wurde zusammen gegrillt, Gitarre geübt und gemeinsam gesungen. Kartenspiele und Wikingerschach gehörten auch jeden Tag dazu. Am zweiten Tag ging es zu einer Abenteuerlichen Mission. Wir haben eine Kanutour von Stein Wingert bis zum Campingplatz gemacht. Dabei gab es einige Hürde. Kurz Zusammengefasst: Ein Kanu ging zu Bruch, wir haben versucht mit Schlappen Wasser aus dem Kanu zu bekommen, die Gruppe wurde getrennt, Wasserfälle, teilweise starke Strömung, Udo hat ein blaues Auge bekommen, weil ein Ast uns alle erwischt hat und wir haben festgestellt, dass eine Actionkamera cool ist aber nicht unbedingt Wasserfest. Am darauffolgenden Tag sind wir wandern gegangen und hatten dabei das beste Wetter und konnten eine tolle Aussicht genießen. Jeden Abend kam noch jemand vorbei und besuchte unser kleines Trüppchen.

 

 

Mit Lagerfeuer, Black Stories und Gitarrengesang ließ sich jeder Abend schön ausklingen. Am Freitag war das perfekte Badewetter und wir haben uns aufgemacht in das Waldschwimmbad in Hamm/Sieg und dort den ganzen Tag verbracht. Am Samstag ging es dann nochmal auf Wandertour und wir haben eine Drohne ausprobiert. In der Woche wurde auch ein eigenes Wikingerspiel aus Holz gebaut und die Schnitz- und Grillkünste wurden verfeinert. 

Man könnte sich am Ende natürlich fragen, warum eine Freizeit mit so wenigen Jugendlichen überhaupt stattgefunden hat. Dazu würde ich nur sagen „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18,20).  Auch wenn ich am Anfang selbst ein paar Zweifel hatte, ob diese Woche schön wird, muss ich im nach hinein sagen, dass es eine tolle, lustige, abenteuerliche Zeit war. Mit guten, außergewöhnlichen Gesprächen und einer tollen Atmosphäre. 

 

Ronja Birkenbeul, Schöneberg