Männerarbeit im Kirchenkreis: Werkstattluft geschnuppert

Es kamen mal wieder viel mehr Männer als erwartet zum jüngsten Männerfrühstück des Evangelischen Kirchenkreises. In die Kirchengemeinde Gebhardshain hatte der Männerbeauftragte des Kirchenkreises, Thorsten Bienemann (Daaden) diesmal gemeinsam mit der dortigen Kirchengemeinde eingeladen und gleich mehrere Dutzend Teilnehmer ließen sich nicht lange bitten und reisten an.

Nach Andacht und gemütlichem Frühstücks-Miteinander – Gemeindepfarrer Michael Straka und Thorsten Bienemann waren hier aktiv – machte sich die Männergruppe auf den Weg zur nahen Bindweide. Hier hat die kreiseigene Westerwaldbahn ihren Sitz und Geschäftsführer Oliver Schrei mit seinen Mitarbeitern und der zuständige Kreisbeigeordnete Konrad Schwan nahmen die Männer aus vielen Gemeinden des Kirchenkreises in Empfang und versorgten sie mit allerlei „Zahlen, Daten, Fakten“ über den regionalen Verkehrsdienstleister, der immer noch auf der Schiene, aber aktuell immer stärker mit seinen Bussen im regionalen Verkehrsgeschäft unterwegs ist.

Am heutigen Firmensitz auf der Bindweide war Ende des 19. Jahrhunderts eine der größten Eisenerzgruben der Region angesiedelt. Deren Transporte waren vor über 100 Jahren die Keimzelle der heutigen Westerwaldbahn und prägten das Unternehmen, das sich im Laufe der Jahre stets neuen Herausforderungen stellte und wandelte.

Neben den Informationen gefiel der kirchlichen Männerrunde vor allem auch der Blick hinter die Kulissen, ebenso die Möglichkeit „Werkstattluft“ zu schnuppern und den Groß-Fahrzeugen ganz nahe zu kommen.

Konrad Schwan, ehrenamtlich auch Geschäftsführer des Besucherbergwerks Bindweide und engagierter Heimatforscher, hatte neben vielen geschichtlichen Hinweisen für die Westerwaldbahn-Besucher auch noch ein „Bonbons“ parat: er lud zum „Männerfrühstück unter Tage“ ein und so kann sich die Runde schon auf ein attraktives neues Ziel in der Region für die Männerarbeit freuen.